23.04.2010
Antalya Türkei – Freitag Abfahrt 22:00 Uhr
Schiffsposition: Breitengrad 36°50,08´N,
Längengrad 30°36,519´E;
Lufttemperatur 24.0°C, Wassertemperatur
20°C, Sonne Pur
Alle Mann an Bord um 21:30Uhr
Vor dem Beginn unserer
Reise war durch den Vulkan
Eyjafjallajökull
mehrere Tage Stress angesagt. Wir hatten das erste Mal Individuell gebucht und
mussten uns dadurch um alles selbst kümmern. Geht der Flug? Ja/Nein und was
ist mit der AIDA??? AIDA hat eigentlich sehr gut reagiert, sie waren ständig
erreichbar und haben auch die Informationen immer auf Ihrer Webseite aktuell
gehalten, nur CONDOR ist in so einem Fall, leider eine schlechte Wahl, nicht
nur dass die Hotline kostenpflichtig ist, hat man NIE jemanden erreicht und
man wurde als Kunde ziemlich allein gelassen. Mittwochmittag kam dann das OK,
dass alle Flüge stattfinden werden. Am Donnerstag haben wir dann am Flughafen
den Abend CheckIn genutzt, an dem keiner anstand und somit fing unsere Reise
an.
Freitagmorgen kam
5.15Uhr das Taxi und wir sind zum Flughafen gefahren. Da wir schon eingecheckt
waren, sind wir direkt zur Sicherheitskontrolle und dann auch schon zum Gate,
vorher haben wir uns noch die Parfümabteilung geschnüffelt! Pünktlich 7.20Uhr
ging der Flieger nach Antalya. Ankunft um 11.15Uhr und ab zum Gepäckband. Es
waren nur wenige Individuelle AIDA´s auf dem Flug und von AIDA war auch vor
dem Flughafen erst einmal nichts zu finden. Wir haben dann erfahren, dass die
ersten AIDA Flieger später kommen und haben uns ein Taxi (35€) zum Hafen
Antalya - Port Akdeniz genommen. Nach dem AIDA CheckIn mit Bild und Bordkarte
durften wir schon um 13.15Uhr direkt aufs Schiff. Wir sind mehr oder weniger
direkt zum Mittag ins Marktrestaurant und anschließend habe ich Susi, AIDA
Neuling, mal ein wenig das Schiff gezeigt. 15.00Uhr wurde unsere Kabine 8414
freigegeben und unser Gepäck war auch schon da. Wir haben ein wenig unsere
Sachen ausgepackt und sind dann ins WeiteWelt zum Kaffeetrinken gegangen. Und
nun war die Schiffsbesichtigung von draußen dran. Die AIDA lag sehr schön, so
dass sich ein paar Fotos gelohnt haben. Gegen Abend habe wir unseren Cocktail
Gutschein in eine Singapore Sling (Nach Raffles-Rezept werden Gin,
Cherry Brandy, Triple Sec, Bénédictine, Ananassaft, Lime Juice Cordial,
Grenadine und ein Spritzer Angostura zusammen mit etwas Eis in einem Shaker
gemixt. - Lecker) getauscht und danach ging es ins Marktrestaurant zum
Caesar Salad Essen. Im Anschluss zur Wellcome Party und gegen 22.20Uhr war
dann Auslaufen mit Musik, den wir in der AnytimeBar angeschaut haben.
Abschluss des Abends war die Lasershow und der Auftritt der Showtruppe. Gegen
24.00Uhr waren wir in der Kabine.
24.04.2010
Samstag Seetag,
Schiffsposition: Breitengrad 37°18,56´N,
Längengrad 25°59,58´E;
Lufttemperatur 20°C, Wassertemperatur
19°C, Sonne Pur
Frühstück und 10.20Uhr
Seenotrettungsübung, ein muss für jeden Passagier. Man darf nur nicht sofort
losrennen, sonst steht man an seinem Stellplatz ganz hinten. Dank mehrerer
SNRÜ, standen wir natürlich direkt vorn und somit konnten wir ein paar schöne
Bilder machen, Eddi war diesmal auch dabei! Anschließend sind wir mit unseren
Relaxsachen an Deck und haben uns ein ruhiges Plätzchen zum Lesen und Tagebuch
schreiben gesucht. Vor dem Mittag haben wir noch eine Erdbeerbowle genossen
und ein wenig unsere blasse Haut in die Sonne gehalten, man soll ja wenigstens
anschließend sehen, dass wir im Urlaub waren. Auf dem Pooldeck fand am
Vormittag auch noch die Vorstellung der Ingenieure und des Kapitäns (Lothar
Kurbjuweit) statt. Nach dem Mittag sind wir wieder ans Sonnendeck. Ich habe
mir im späten Nachmittag eine Auszeit in der Kabine gegönnt und Susi war beim
BBP und auch fertig hinterher. Vor dem Essen war shoppen angesagt und ich habe
mir endlich meine lang gewünschte Uhr gekauft. Abend Essen waren wir zu der 2.
Zeit im Marktrestaurant und sind hinterher zur Show „Magic of Color“ und
danach in die AnytimeBar zum zappeln. Gegen 1.00Uhr waren wir im Bett.
(http://www.aida-weblounge.de/weblogs/Captain%27s+Blog/Kapit%C3%A4n+Kurbjuweit)

25.04.2010
- Istanbul Türkei – Sonntag
Schiffsposition:
Breitengrad 41°1,61´N, Längengrad 28°59,17´E;
Lufttemperatur
18-20°C, Wassertemperatur 11°C, Sonne Pur, windig
Liegezeit ab 9.00Uhr –
Overnight
Einlaufen leider
verpasst, wir haben schon 8.00Uhr festgemacht. Da wir Overnight in Istanbul
sind, haben wir heute mal ein wenig ausgeschlafen und sind erst 9.30Uhr zum
Frühstück ins BellaVista.
Gegen 10.30Uhr haben
wir das Schiff verlassen. Es war das erste Mal der Hafen Karakoy und in dem
Hafengebäude befand sich eine Reisestelle mit den wichtigsten Informationen.
Wir haben direkt außerhalb des Hafens an einer Bank mit der EC Karte Geld
geholt und sind zur Straßenbahn Haltestelle „Findikli“ die nur ca.300m
entfernt war. Eine einfache Fahrt kostet 1,50L und man kann soweit fahren wie
man will. Wir sind an der Haltestelle „Sultanachmet“ ausgestiegen, die sich in
der Nähe der Blauen Moschee befand.
Die Sultanahmet –
Camii (Blaue Moschee)
wurde 1609 unter Sultan Ahmet I. erbaut und Gemäß Hofchronisten hatte der
Sultan bei der Auftragsvergabe verlangt, die Minarette zu vergolden. Da das
aufzuwendende Blattgold aber das ihm vorgegebene Budget vollkommen
überschritten hätte, „verhörte“ sich Mehmet Ağa und machte aus dem türkischen
Wort altın („Gold“) die Zahl altı („sechs“). Ins Innere der Moschee gelangt
man als Touri über einen Seiteneingang. Die Schuhe gibt man in einen
Plastikbeutel, den man mit sich führt. Der Gebetsraum ist mit 53 m Länge und
51 m Breite fast quadratisch. Die Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 23,5 m
und ist 43 m hoch. Im Innern dominieren die blauen Kacheln, der rote Teppich
und die riesigen Leuchter, die aus der Kuppel herabhängen. In der Moschee gibt
es 260 Bunt verglaste Fenster. Die Moschee ist ein absolutes Hightlite. Im
Anschluss haben wir einen kleinen Arasta Basar hinter der Moschee
besucht, ehe wir zur Hagia Sophia gelaufen sind. Auf dem Weg dorthin rief der
Muezzin zum Mittagsgebet auf, es war beeindruckend und sehr laut.
Die Hagia Sophia, erbaut
532, war die größte Basilika der Byzantiner, bevor sie in eine Moschee
umfunktioniert wurde. Heute ist die Ayasofya – ein Museum.
Die Grundfläche des
Gebäudes bildet ein Rechteck von etwa 70 x 75 Metern, der Scheitelpunkt der
Kuppel befindet sich 56 m über dem Boden und ist 31 m breit und damit steht
sie was die Größe betrifft an vierter Stelle nach dem Petersdom in Rom, der
St. Paul’s Cathedral in London und dem Dom in Mailand.
An jeder Seite der
Empore befinden sich 7,5 Meter Durchmesser aufweisenden Holzschilder mit den
Namen Allahs, des Propheten Mohammeds und der ersten vier „rechtgeleiteten“
Kalifen. Es gibt hier keinen Teppich aber trotzdem eine Gebetsnische (Mihrab)
für das muslimische Ritualgebet und noch viele Christliche Elemente wie das
Bild der thronenden Muttergottes mit Kind, mit dem Erzengel Gabriel.
Im nördlichen
Seitenschiff befindet sich die „Säule des Heiligen Georg“, auch die
„schwitzende Säule“ genannt. Die Legende sagt, dass der Hl. Georg ihr einst
heilende Kräfte verliehen habe. Die Säule ist mit einer Metallmanschette
ummantelt. Aber durch ein hineingebohrtes Loch kann man die Feuchtigkeit der
Säule fühlen. Wenn man den Daumen in das Loch steckt und die Hand um 360 Grad
dreht, sagte er, ginge ein Wunsch in Erfüllung, ich habe es natürlich auch
gemacht und mir einen schönen Urlaub gewünscht, der auch prompt in Erfüllung
ging. Im Anschluss wollten wir direkt zu der Zisterne, aber erst standen eine
Kindergruppe an und dann eine riesige Truppe verschleierter Frauen, also sind
wir erst mal eine Kleinigkeit Essen gegangen. Wir haben uns in der Nähe der
Zisterne ein nettes Restaurant „Kücük EV Cafee“ gesucht und Döner mit Jogurt
und Ayran gegessen und getrunken. Das Restaurant hatte im 2.Stock eine tolle
Sicht auf die Blaue Moschee. Gestärkt ging es zur Zisterne.
Die Yerebatan
Sarnıcı, ist eine spätantike Zisterne und war schon in dem Bond Film
„Liebesgrüße aus Moskau“ zu sehen. Die 138 m lange und 65 m breite
unterirdische Zisterne wurde in ihrem heutigen Zustand zwischen 532 und etwa
542 unter Kaiser Justinian als Wasserspeicher für den Großen Palast angelegt.
Sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 80.000 m³. Zwölf Reihen von 28, insgesamt
also 336 jeweils 8 m hohe Säulen mit überwiegend korinthischen
Spolienkapitellen tragen das Gewölbe. Im Wasser der Zisterne sind etliche
Fische zu beobachten. Eine Säule wird die Tränenstelle genannt, diese Säule
ist mit Tropfenornamenten verziert. Im hinteren Teil befinden sich 2 weitere
faszinierende Säulen. Medusas Kopf ist hier die Basis der Säulen, einmal
seitlich und auf dem Kopf stehend. Der Sage nach verwandelte Medusa alle
Menschen in Stein, wenn man direkt in Ihr Gesicht sah und damit das in der
Zisterne nicht passiert, sind die Köpfe nicht stehend.
Nach der Zisterne
haben wir ein wenig Türkischen Honig gekauft und sind Richtung Topkapi Palast,
leider haben wir hier den falschen Eingang erwischt und sind im Bereich des
Archäologischen Museums gelandet. Hier haben wir im Schnelldurchlauf den
Sarkophag Alexander des Großen und die Fassade der Athene – Tempel von Assos
„bewundert“. Anschließend sind wir zur Richtung Galatay Bücke gelaufen und
haben ein den Hafentrubel genossen und die AIDA fotografiert, ehe wir in die
Straba gestiegen sind und zur Endhaltestelle „Kabatas“ gefahren sind. Wir
wollten wir von dort zum Dolmabahçe Palast laufen, aber das war uns dann
einfach zu weit und so sind wir zurück zum Schiff. Gegen 19.00Uhr waren wir
da. Wir haben beide beschlossen, dass es das für den heutigen Tag mit Istanbul
war. Es war ja auch schon Abendessen Zeit, vorher sind wir 19.30Uhr zum
Sonnenuntergang an Deck und 20.00Uhr ins Marktrestaurant, heute gab es lecker
Carpaccio und danach zur Show „Variete“ Vor dem Schlafengehen sind wir
noch einmal an Deck um ein paar Schöne Fotos von Istanbul bei Nacht zu machen.
0.00Uhr waren wir mit schmerzenden Füßen im Bett.

26.04.2010
- Istanbul Türkei - Montag
Schiffsposition: Breitengrad 41°1,61´N,
Längengrad 28°59,17´E;
Lufttemperatur 18-20°C, Wassertemperatur
11°C, Sonne Pur,
Alle Mann an Bord um 12:30Uhr
Heute ist Shoppen
angesagt, denn gestern (Sonntag) war alles zu. 7.00Uhr auf und zum Frühstück,
gegen 8.30Uhr von Bord und zur Straba Richtung Großer Basar! An der
Haltestelle „Cembelitas“ sind wir ausgestiegen, der Basar ist direkt
gegenüber.
Kapalı Çarşı -
Der
älteste und größte überdachte Markt der Welt befindet sich mitten in der Stadt
Istanbul. Der Große Basar ist wie ein riesiges Labyrinth; er hat etwa 60
Gassen, über 3000 Geschäfte und ist eine der einzigartigen Sehenswürdigkeiten
von Istanbul. Jedes Gewerbe hat sein eigenes Viertel. Man findet alles:
Goldschmiedearbeiten, Lederwaren, Porzellan, Textilien, Antiquitäten und
natürlich jede Menge Ramsch. Wir haben hier nicht wirklich was gefunden und
sind nur ein wenig durch die Gassen geschlendert. Auf zum nächsten Basar, wir
sind mit der Straba zurück zur Haltestelle Eminönü hier befindet sich der
Gewürzbasar. Der Misir
Carsi,
der Gewürz- oder auch Ägyptische - Basar nahe der Yeni Moschee.
Hier findet man alle nur denkbaren Gewürze von Zimt und Safran bis hin zu
Kümmel, Thymian und Pfefferminze. Außerdem gibt es ein großes Angebot an Tees
und verschiedenen kulinarischen Spezialitäten. Ein besonderes Erlebnis – vor
allem für die Nase und die Digital Kameras. Wir haben hier einiges an Gewürzen
gekauft und auch viel verkostet. Ein besonderer Gag ist uns an einem Stand
passiert, wir haben hier ein wenig geschaut, ehe uns der Händler nach unseren
Wünschen fragte. Ehe wir antworten konnten, kam von dem Händler nebenan der
Spruch in Akzent deutsch „Nein Danke, wir möchten nichts kaufen, wir wollen
nur schauen!“. Wir haben so gelacht, das waren genau die Worte, die wir
gedacht haben. Eben halt Humor. Wir waren in dem Basar bis gegen 12.00Uhr und
sind dann mit der Straba zurück zum Schiff und anschließend direkt an Deck, um
das auslaufen zu schauen. Es war fantastisch! Istanbul ist fantastisch, vorbei
an dem Kiz Kulesi (Mädchen – Turm) und den vielen Moscheen und dann die tolle
Musik, da kann man schon wehmutig werden. Im Anschluss sind wir zum Mittag ins
Restaurant und danach an Deck, ganz nach vorn, um ein wenig die Sonne zu
genießen. Wir hatten uns beide für heute noch eine Nacken und Fußmassage
gebucht, meine fing 17.30Uhr an und so bin ich gegen 17.00Uhr in die Kabine.
Die Massagen sind zwar nicht billig, aber Toll. Gegen 20.00Uhr sind wir zum
Essen ins Markt Restaurant gegangen. Die Abendshow am Pooldeck ist heute
leider wegen Wind ausgefallen, wir sind in die AIDA Bar gegangen und haben 2
Mojitos getrunken. Gegen 0.00Uhr waren wir im Bett.

27.04.2010
Izmir Türkei - Dienstag
Schiffsposition: Breitengrad 38°31,73´N,
Längengrad 26°46,00´E;
Lufttemperatur 18-20°C, Wassertemperatur
18°C, leicht bewölkt,
Alle Mann an Bord um 17:30Uhr
8.30Uhr
Wecker, dann stand meine Kabinenmitbewohnerin plötzlich völlig angezogen in
der Kabine und wollte, nachdem wir schon 15Minuten im Hafen lagen, anlegen
schauen! Tja so fäng´s an…
11.20Uhr
waren wir in Izmir von Bord, im Hafen gab es auch hier wieder eine Tourist
Info, die sogar einen deutschen Reiseführer von Izmir hatte. Die Taxis im
Hafengelände haben 50€ für eine 2h Tour genommen, außerhalb haben wir dann 30€
bezahlt. Zuerst sind wir zur römischen Agora gefahren, einer alten
Ausgrabungsstätte, der einmal der zentrale Marktplatz der alten Stadt Smyrna
war. Weiter ging es den Hügel hinauf, der in der Antike Pagos genannt wurde
und von dem man eine herrliche Aussicht über den gesamten Golf von Izmir und
die AIDA hatte. Hier steht die Zitadelle Kadifekale aus dem 4.
Jh.v.Chr. Lysimachos, ein General Alexander des Grossen, siedelte nach der
Verheerung Bayraklis durch die Perser die Stadt hier neu an und ließ die
Burg erbauen. Der nächste Haltepunkt war eine hübsche Blau verkleidete
Moschee, die auch im Inneren toll anzusehen war. Der nächste, leider sehr
kurze Stop, war das Wahrzeichen Izmirs, der elegante Uhrturm, dieser
steht auf dem Konak-Platz. Er wurde in Jahre 1901 im Auftrag Sultan
Abdülhamids im maurischen Stil erbaut. Und der Schlusspunkt unserer Tour war
der Kemeralti Basar, dieser soll laut Beschreibung einer der
schönsten und authentischsten Basare der Türkei sein. Das Angebot war riesig
und wird in toller Atmosphäre präsentiert. Wir haben hier auch eine
Kleinigkeit zu Mittag gegessen, ein Kebab direkt über einem Holzfeuer
gegrillt. Wir sind noch ein wenig über den Basar geschlendert, ehe wir die
vielen! (5) Kilometer zum Schiff zurück gelaufen sind. 17.10Uhr waren wir
total erschöpft auf dem Schiff. 17.45Uhr war Offiziersshaken angesagt, wir
haben uns 2 kleine Cocktails gegönnt und den Auslauf genossen. Heute hatten
wir ein wenig Seegang, Windstärke 6-8. Abendessen gab es mal wieder 20.00Uhr
im Marktrestaurant. Danach war die Show „Kaleido“, die Taufshow der AIDADiva.
Danach sind wir wegen den Wellen auf die Kabine gegangen und haben ruhig
geschlafen.

28.04.2010
Athen/ Piraeus
Griechenland - Mittwoch
Schiffsposition:
Breitengrad 37°56,36´N, Längengrad 23°37,95´E;
Lufttemperatur 20°C,
Wassertemperatur 17°C, Sonne Pur,
Alle Mann an Bord um
15:30Uhr
7.00Uhr!
Wecker, Frühstück, 8.45Uhr das Schiff schon verlassen, wir waren heute echt
zeitig. Wir sind aus dem Hafen raus und an der gegenüberliegenden Straßenseite
fährt der Bus 843, der einen direkt bis zur Bahnstation in Piräus mitnimmt.
Ticket kaufen (1€) einsteigen und los geht’s bis zur Haltestelle Monastiraki.
Leider war dazwischen Schienenersatzverkehr. Gegen 9.30Uhr waren wir in Athen
und wir hatten den ersten Blick auf die Akropolis und ich wollte von diesem
Moment an nicht mehr hoch! Die Akropolis liegt auf einem 156m hohen! Felsen!
Akropolis (neugr. η Ακρόπολη της Αθήνας, i Akrópoli tis Aθínas,
das heißt „Die Oberstadt von Athen“). Wir haben uns entschlossen bis zum Fuß
der Akropolis mit einer roten Bimmelbahn zu fahren, die wir dann auch zurück
wieder nehmen konnten. Auf dem Vorplatz angekommen, Menschenansammlungen ohne
Ende, die wollen alle Hoch und im Hafen lagen 4 Kreuzfahrschiffe! Ticket
kostet für normale 12€ (alle anderen Museen und Stätten im Preis enthalten)
und für mich war es frei. Also gab´s nun keine Ausrede mehr und ich machte
mich an den Aufstieg. Insgesamt war ich nach 30Minuten langsames laufen in
Menschenmassen und zum Schluss noch 80 Treppen, oben. Wir hatten einen
fantastischen Blick auf Athen und ich war froh, dass ich den Aufstieg gewagt
habe. Akropolis, die Oberstadt wurde 467 und 406 v. Chr. Erbaut. Es sind sich
heute noch folgende Gebäude erhalten, das Propyläen, das Erechtheion, der
Nike-Tempel und der Parthenon-Tempel, in dem eine Statue der Göttin
Athene stand. Das eigentliche Hightlite ist das Parthenon (griechisch παρθενών
‚Jungfrauengemach‘).
Wir haben
hier oben eine Ganze Weile verbracht, viele Fotos gemacht und die Zeit einfach
genossen. Auch der Abstieg war mehr schieben als laufen. Wir waren gegen
12.00Uhr wieder unten und hatten Glück und die Bimmelbahn hat uns direkt nach
Athen Innenstadt gebracht. Heute gab es zu Mittag McDonald. Wir haben direkt
vorm Präsidentenpalast - Villa Megaro Maximou – gegessen und den Wachen
mit Ihren Püschelschuhen beim Marschieren zugeschaut. Nach unserer Stärkung
sind wir Richtung Zeus Tempel gelaufen. Der Tempel des Olympischen Zeus
bestand ursprünglich aus 104 Säulen. Jede von ihnen 17m hoch. Heute stehen
noch 15 Säulen aufrecht. Gebaut wurde der Tempel zwischen 550 v. Chr. und 130
n. Chr., also geschlagene 700 Jahre. Die Säulen sind die mächtigsten Säulen
Athens. Vom dem Tempel hat man einen tollen Blick zur Akropolis. Von dort aus
sind wir durch Athens Einkaufsmeile zurück zur Bahnstation Monastiraki
gelaufen und dort gegen 14.00Uhr losgefahren. In Piräus waren wir gegen
14.45Uhr und sind wieder mit dem Bus 843 zurück zum Hafen. Da erst 15.30 alle
Mann an Bord war haben wir noch viele Bilder von und mit der AIDA gemacht. Wir
sind anschließend direkt zum auslaufen bei Kaffee und Kuchen ins
Marktrestaurant. Wir hatten ab heute einen neuen Kapitän (Thomas Mey), der uns
richtig viel noch vor Abfahrt über die Schiffe im Hafen erzählt hat. Wir saßen
noch ziemlich Lange Draußen ehe ich zu einem Nickerchen in die Kabine bin.
Abends wie fast immer ins Marktrestaurant, danach zur ABBA Show und
anschließend ein wenig in die AIDA Bar zum Alpenglühn. Gegen 0.00Uhr ins Bett!
http://www.aida-weblounge.de/weblogs/Captain%27s+Blog/Kapit%C3%A4n+Mey
http://www.pireas.com/tourism/transportation/metro_de.htm

29.04.2010
Rhodos Griechenland - Donnerstag
Schiffsposition: Breitengrad 36°50,07´N,
Längengrad 30°36,51´E;
Lufttemperatur 20°C, Wassertemperatur
20°C, Sonne Pur,
Alle Mann an Bord um 17:30Uhr
9.00Uhr Wecker, ehe wir nach einem
ausgiebigen Frühstück von Bord sind war es 11.30Uhr. Wir waren das einzigste
Kreuzfahrtschiff im Hafen, wo sind alle anderen? Wir sind die wenigen Meter
bis zur Altstadt gelaufen, die durch die fehlenden Kreuzfahrer ziemlich leer
war. Einkaufsstraße hoch, wieder runter, Rittergasse, Moschee, Uhrenturm…. Wir
haben ein nettes Hotel gefunden, in dem wir kurz per Internet unsere morgigen
Pläne nachschauen konnten, einen Frappe genossen und weiter durch die Altstadt
gelaufen und einkaufen gewesen. Am frühen Nachmittag haben wir in einer der
Gassen einen kleinen Mittag, bestehend aus Griechischen Salat, Zaziki und Bier
genossen, ehe wir weiter durch die Altstadt sind. Wir sind zum Abschluss noch
mal um den Hafen Richtung Burg wegen eines schönen Fotos von unserer DIVA.
17.15Uhr waren wir wieder an Bord. 18.00Uhr sind wir heute zu unserem letzten
Auslaufcocktail in die AnytimeBar. Die AIDA wurde diesmal von einem Schlepper
aus dem Hafen gezogen und um 180Grad gedreht. Anschließend war packen angesagt
und um 20.00Uhr sind wir zum Hummeressen ins Marktrestaurant. 21.45Uhr fing
die Abschiedsparty mit Sekt und Lasershow an, hier werden auch immer die
verbrauchten Mengen der Woche genannt. Die Summen sind so gewaltig, dass einem
dafür die Vorstellung fehlt (43.000 Eier in einer Woche, je über 4000Liter
Rot/Weißwein,…). Danach war bis 23.30Uhr zappeln auf dem Pooldeck angesagt.
Danach noch den Rest packen, Koffer vor die Tür und schlafen.